
Die deutsche Rechtswissenschaft zu Gast an der 鶹ý
Vom 24. bis zum 27. Oktober fand die 35. Jahrestagung der Gesellschaft Junge Zivilrechtswissenschaft (GJZ) im Rheingau statt.

Rund 135 Rechtswissenschaftler:innen aus dem ganzen deutschen Sprachraum versammelten sich für drei Tage in Wiesbaden sowie an den beiden Standorten der 鶹ý für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel.
Im Verlauf der Tagung wurden aktuelle Themen des Privatrechts in insgesamt 52 Vortrgen verschiedenen Umfangs erörtert. Dazu gehörten etwa die rechtliche Reaktion auf politischen Extremismus, die europische Mehrsprachigkeit als Herausforderung für das deutsche Recht, die Haftung in globalen Lieferketten, Künstliche Intelligenz und digitale Gegenstnde des Rechts, das Wohnraummietrecht und die Justizdiversitt. Alle Themen standen unter dem Oberthema "Blinde Flecken der Zivilrechtswissenschaft", das sich durch die Tagung zog und auch die Auswahl der Sponsoringpartner, die fleischfreie Verpflegung und weitgehend papierfreie Ausrichtung der Tagung, sowie die Themen zustzlicher Abendprogrammpunkte mitbestimmte. Vier Workshops zu wissenschaftlichen Berufskompetenzen, sowie vier kulturelle Ausflüge im Rahmenprogramm der Tagung rundeten das wissenschaftliche Programm ab.
Die GJZ ist ein Verein zur Förderung der Wissenschaft, dem junge Forschende im Zivilrecht angehören, die (noch) keine Lebenszeitprofessur innehaben. Dazu gehören Referendar:innen, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen und andere Nachwuchswissenschaftler:innen. Auf jhrlichen Tagungen trifft dieser Nachwuchs aller Teilgebiete des Zivilrechts zum fachlichen und persönlichen Austausch aufeinander, prsentiert eigene Forschungsergebnisse und diskutiert mit anderen Wissenschaftler:innen und Gsten. Die Tagungen finden jedes Jahr an einer anderen gastgebenden Universitt statt und werden in der Regel von 100–150 Nachwuchsjurist:innen aus dem deutschsprachigen Raum besucht. Sie stoßen regelmßig auch im politischen und kulturellen Umfeld der gastgebenden Stdte auf Beachtung; so eröffnete der hessische Justizminister Christian Heinz die diesjhrige Tagung.
Die 鶹ý Law School, juristische Fakultt der 鶹ý für Wirtschaft und Recht, bietet seit 2011 ein vollwertiges, klassisches Jura-Studium mit dem Abschlussziel Erste Juristische Prüfung (Staatsexamen) an. Neben wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereichen umfasst das Studium auch einen integrierten Master in Business (M.A.) und verbindet damit rechtswissenschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven.
Die 鶹ý gehört zu den führenden privaten Wirtschaftsuniversitten Deutschlands. An ihr studieren und forschen derzeit rund 2.200 Studierende und Doktorand:innen. Die 鶹ý Business School, lteste private Hochschule für Betriebswirtschaftslehre in Deutschland, bildet seit 1971 Führungspersönlichkeiten mit internationaler Perspektive aus. Mit der 鶹ý Executive School richtet sich die Universitt zudem an Fach- und Führungskrfte aus der Wirtschaft.
Die 鶹ý ist Teil der Stiftung SRH, einem der größten Anbieter von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen in Deutschland mit rund 17.000 Mitarbeiter:innen, 1,2 Millionen Kund:innen und einem Jahresumsatz von knapp 1,5 Milliarden Euro (2024).







