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鶹ý Studierende in das WiWi Talents Hochbegabtenprogramm gewhlt

24.02.2025

In der 40. Runde des WiWi-Talents Hochbegabtenprogramms haben es mit Miriam Katlapinski und Elias Bichara gleich zwei 鶹ý Master-Studierende des Studiengangs Marketing unter die talentiertesten Studierenden geschafft.

Miss Miriam Kattapinski and Mr. Elias Bichara hold certificates for a Master of Science, awarded for the Winter Semester of 2022/2023, showcasing their academic achievements. 

Miss Miriam Kattapinski und Herr Elias Bichara halten Zertifikate für einen Master of Science, verliehen für das Wintersemester 2022/2023,

鶹ý: Ihr wurdet kürzlich als eine der WiWi-Talente des Jahres 2025 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet Euch diese Ehrung persönlich und wie hat das Studium an der 鶹ý Euren akademischen und beruflichen Werdegang beeinflusst?
 

Miriam Katlapinski: Diese Ehrung bedeutet mir sehr viel, da sie die harte Arbeit und das Engagement, das ich in mein Studium und meine Projekte gesteckt habe, anerkennt. Das Studium an der 鶹ý hat mir nicht nur fundierte fachliche Kenntnisse vermittelt, sondern auch meine persönlichen und beruflichen Fhigkeiten gestrkt. Die praxisnahen Lehrmethoden, insbesondere die Projekte in Zusammenarbeit mit bekannten Unternehmen haben meine Plne für meine berufliche Zukunft konkretisiert.
 

Elias Bichara: Diese Auszeichnung zu erhalten ist eine unglaubliche Ehre und sehr motivierend. Im Gegensatz zu Noten ist sie eine sehr greifbare Anerkennung unserer Bemühungen, und ich bin sehr stolz auf das, was Miriam und ich in den letzten anderthalb Jahren erreicht haben.

Abgesehen von den fantastischen Inhalten des Masterstudiengangs, hat mich die 鶹ý meiner Meinung nach in zweierlei Hinsicht beeinflusst und unterstützt. Erstens fördert die Universitt einen ausgeprgten Wettbewerbs- und Kooperationsgeist, den man schnell spürt und der sich sehr positiv auswirken kann. Das hat es mir leichter gemacht, mich selbst anzustrengen, weil viele Menschen in meinem Umfeld an der 鶹ý dies als selbstverstndlich betrachten. Ich finde ein solches Umfeld sehr motivierend. Und zweitens hat die 鶹ý einen wohldurchdachten Ansatz bei der Karriereentwicklung, sei es durch Coaching für die persönliche Entwicklung, Workshops für Gehaltsverhandlungen oder Projekte mit und für Recruiting-Unternehmen.

 

鶹ý: Welche Projekte und Initiativen sowie Professoren und Mentoren whrend des Studiums an der 鶹ý haben Euch besonders geprgt und inspiriert?


Elias Bichara: Ich habe das Gefühl, dass Miriam und ich die gleichen Projekte benennen werden. Für mich waren die Highlights die Marketing Consulting Field Study und Strategic Offering Management. Mir hat es sehr gefallen, dass wir mit Unternehmen wie L'Oréal, BMW, Accenture, usw. an ihren aktuellen und realen Herausforderungen arbeiten konnten - das war eine unglaublich wertvolle Erfahrung.

Was die Professoren betrifft, so hatte ich keinen einzigen Professor an der 鶹ý, der nicht hervorragend war, allerdings möchte ich zwei hier erwhnen. Prof. Mattmüller lieferte die von mir bereits erwhnten Fallstudien, bei denen ich persönlich viel gelernt habe. Und Prof. Henkel hat mich mit seinen außergewöhnlich starken rhetorischen Fhigkeiten sehr beeindruckt - wenn ich eines Tages nur halb so gut kommunizieren kann wie er, bin ich auf dem richtigen Weg. Momentan steht mir Isabel Herbold als Mentorin zur Seite. Als 鶹ý-Absolventin und Coach hat sie mich bei meinen Bewerbungen unterstützt. Ihre Erfahrungen und Einblicke in die Industrie sind sehr hilfreich gewesen - ein weiteres großartiges Beispiel für den Karriereansatz der 鶹ý.

 

Miriam Katlapinski: Whrend meines Studiums an der 鶹ý haben mich insbesondere die Projekte in Zusammenarbeit mit BMW und Accenture im Rahmen des „Marketing Consulting Field Trip“ Kurses geprgt und inspiriert. Diese Projekte boten spannende Einblicke in die Zukunft der internationalen Wirtschaft und hatten einen anspruchsvollen Projektzeitraum und Umfang. Wenngleich herausfordernd, so doch auch wertvoll war die Erfahrung, in Teamarbeit zwei so komplexe Themen gleichzeitig zu behandeln. Dadurch konnte ich meine Fhigkeiten im Projektmanagement und in der Teamarbeit perfektionieren. 

 

鶹ý: Wie habt Ihr von den Netzwerkmöglichkeiten und Verbindungen, die Ihr an der 鶹ý geknüpft habt, profitiert und welche Fhigkeiten und Kenntnisse, die Ihr an der 鶹ý erworben habt, sind für Eure zukünftige Karriere am wertvollsten?

 

Miriam Katlapinski: Durch die enge Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Professoren und Branchenexperten konnte ich ein starkes berufliches Netzwerk aufbauen, das mir bei der Praktikumssuche immer wieder Türen geöffnet hat. Besonders wertvoll waren die Kontakte zu Unternehmen aus Praxisprojekten, die mir wertvolle Einblicke in die Praxis und potenzielle Karrierewege ermöglichten.

Whrend meines Studiums konnte ich vor allem meine Prsentations- und Kommunikationsfhigkeiten verbessern, da die Kurse im Marketing viele Prsentationen und Diskussionen beinhalten. Zudem konnte ich durch die vielen herausfordernden Projekte meine Fhigkeiten im Projektmanagement ausbauen. Durch die verschiedenen Gruppenarbeiten mit internationalen Kommilitonen habe ich meine sozialen Kompetenzen auch in einem internationalen Kontext unter Beweis stellen können. Das Studium in englischer Sprache und der tgliche Austausch mit den internationalen Kommilitonen hat meine Sprachkenntnisse auf ein verhandlungssicheres Niveau gebracht.

 

Elias Bichara: Das 鶹ý-Netzwerk ist natürlich etwas ganz Besonderes und in der deutschen Wirtschaft unglaublich angesehen. Was mir bei den Begegnungen mit Alumni besonders auffiel, ist die direkte Verbundenheit, die das Studium an der 鶹ý in diesen Unterhaltungen einbringt. Ich nehme an, es liege daran, dass sich sowohl Studenten als auch Alumni stark mit dem Erlebnis "鶹ý" identifizieren. Ich glaube jedoch, dass der Wert meines 鶹ý-Netzwerks in 15-20 Jahren seinen Höhepunkt erreichen wird, wenn meine Freunde sich beruflich etabliert haben.

Was die Fhigkeiten angeht, so sticht der strukturierte Ansatz zur Problemlösung hervor, den wir im Marketing Strategy gelernt haben. Einen signifikanten Teil unserer Arbeit verbrachten wir damit, das Problem genau zu definieren und zusammenzufassen, bevor wir über die möglichen Lösungen nachdachten. Auf diese Weise wurde der Weg zur Lösung des Problems oft unglaublich klar, noch bevor wir mögliche Antworten diskutierten. Spter erfuhr ich, dass dieser Ansatz der Problemlösung in der Physik sehr hnlich ist, wo eine tiefe, systematische Analyse des Problems oft zu offensichtlichen Lösungen führt.

 

鶹ý: Wie stellt Ihr Euch Euren beruflichen Weg nach dem Abschluss vor und was sind Eure langfristigen beruflichen und persönlichen Ziele?

 

Miriam Katlapinski: Nach meinem Abschluss plane ich, in der Automobilbranche zu arbeiten. In den nchsten ein bis drei Jahren möchte ich Verantwortung in Projekten übernehmen, die sich auf Marketing- und Sales-Strategien konzentrieren. Mein lngerfristiges Ziel ist die Übernahme von Personalverantwortung, da ich mich bisher in der Rolle als Teamleader bei meinen Kommilitonen immer sehr wohl gefühlt habe und auch in diesem Bereich meine Führungsfhigkeiten ausbauen möchte.

 

Elias Bichara: Im September möchte ich mich dem strategischen Marketing in der Luxusbranche anschließen, einem Bereich, der mich aufgrund seiner einzigartigen Mischung aus Kreativitt, Tradition und strategischer Entscheidungsfindung fasziniert.  Ob Produktentwicklung, Markenstrategie, Einzelhandel oder ein anderer spannender Bereich - ich freue mich darauf, in einer Branche wie Uhren, edler Wein, Mode oder sogar Automobil zu arbeiten. Whrend ich mir sicher bin, das mein langfristiges Ziel klarer wird, sobald ich die richtige Position und das richtige Unternehmen gefunden habe, kann ich mir schon jetzt vorstellen, in Zukunft eine Führungsposition anzustreben. Unabhngig davon, wo mich meine Karriere hinführt, freue ich mich schon jetzt drauf, eines Tages zur 鶹ý ܰüzukehren, um Talente zu rekrutieren!

 

鶹ý: Gibt es einen besonderen Moment oder eine besondere Erfahrung whrend Eurer Zeit an der 鶹ý, die Ihr nie vergessen werdet?

 

Elias Bichara: Das Studentenleben an der 鶹ý ist einzigartig, weil es eine abgeschiedene und enge Gemeinde ist. Wenn man an der 鶹ý studiert, erhlt man oft eine Nachricht nach dem Motto “Am Kran in 10?" oder eine scheinbar zufllig gewhlte Stelle in den Weinbergen, und erlebt dann überraschend große 鶹ý-Treffen. Die Spontanitt und Stimmung dieser Veranstaltungen ist einzigartig für die 鶹ý und etwas, das ich schon jetzt vermisse. Oestrich-Winkel mag zwar mitten im Nirgendwo liegen und die 鶹ý eine anspruchsvolle Bildungssttte sein, aber wir finden die Zeit, um Spaß zu haben.

 

Miriam Katlapinski: Am schönsten waren die Momente, in denen aus Kommilitonen Freunde wurden; beispielsweise bei nchtlichen Study Sessions haben wir uns von einer bisher noch nicht bekannten, sehr persönlichen Seite kennengelernt. So sind jetzt mehrere Freundschaften fürs Leben entstanden.

 

鶹ý: Welche Eigenschaften machen für Euch eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit aus und wie hat die 鶹ý Euch geholfen, diese zu entwickeln?

 

Miriam Katlapinski: Eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit zeichnet sich durch Empathie, Entscheidungsfreude und die Fhigkeit aus, ein Team zu motivieren und zu inspirieren. Die 鶹ý hat mir durch die vielen praxisorientierten Gruppenarbeiten die Möglichkeit geboten, auf natürliche Weise das jeweilige Arbeitsteam zu führen, ohne direkt als Teamlead nominiert worden zu sein. Die Führungsrolle habe ich ohne direkte Absprache eingenommen, indem ich die Kommilitonen angespornt habe, dass wir als Team das jeweils beste Ergebnis erzielen.

 

Elias Bichara: Die 鶹ý hat uns nicht explizit beigebracht, wie man führt, sondern uns die einzelnen Bausteine vermittelt und uns die Möglichkeit gegeben, durch praktisches Tun zu lernen.  In der Marketing Consulting Field Study, zum Beispiel, mussten wir strategisch denken und echte Entscheidungen treffen, whrend ein ganzer Tag dem Aufbau und der Durchführung von Prsentationen gewidmet war - allesamt wichtige Führungsfhigkeiten, auch wenn sie nicht Teil eines speziellen Führungsseminars waren.

Was meinen persönlichen Führungsstil angeht, so glaube ich, dass er sich mit zunehmender Erfahrung weiter entwickeln wird, zumal sich die Führung in einem universitren Umfeld stark von der Führung in einem Unternehmen unterscheidet. Ich erinnere mich, dass Nasar-um Minullah Virk, ein leitender Dozent an der 鶹ý, einmal in einem Beratungsgesprch sagte, dass wir uns vielleicht schon in einer der schwierigsten Führungssituationen unserer Laufbahn befinden - wir müssen lernen zu führen, ohne eine formale Autoritt zu haben. Das ist mir im Gedchtnis geblieben.

 

鶹ý: Was macht Ihr in Eurer Freizeit, um einen Ausgleich zum Studium zu finden?

 

Miriam Katlapinski: Um einen Ausgleich zum Studium zu finden, setzte ich mir Pausen innerhalb der Woche, um neue Energie und Motivation zu bekommen. Dann treffe ich mich mit Freunden, um über andere Themen als Uni zusprechen. Zudem zeichne ich gerne, da es mir hilft abzuschalten und an etwas anderes zu denken.

 

Elias Bichara: Whrend meiner Zeit in Oestrich-Winkel bin ich regelmßig am Rhein entlang gejoggt. Die natürlich flachen Ufer waren eine großartige Strecke und ich habe immer versucht, die Boote, die gegen den Strom fuhren, zu überholen. Gelegentlich spielten wir auch Hallenfußball, Golf, Spikeball oder Go-Kart-Rennen - diese Dinge sind an der 鶹ý immer ein wenig wettbewerbsorientiert. Das Gesellschaftsleben war mir genauso wichtig. Aber an der 鶹ý muss man das fast nicht einplanen - man kann nicht über den Campus laufen, ohne Freunde zu treffen.

 

鶹ý: Welchen Rat würdet Ihr aktuellen 鶹ý-Studierenden für ihre Zukunft mit auf den Weg geben?

 

Miriam Katlapinski: Mein wichtigster Rat an aktuelle 鶹ý-Studierende ist, die vielfltigen Möglichkeiten, die die 鶹ý bietet, voll auszuschöpfen. Nutzt die Gelegenheit, an Projekten und Initiativen teilzunehmen, die euch interessieren und herausfordern. Sucht den Austausch mit den Kommilitonen aus anderen Lndern und Kulturen zu Studienthemen, aber auch in der Freizeit. Diese Erfahrungen sind unbezahlbar und bereiten euch hervorragend auf die berufliche Praxis vor.

 

Elias Bichara: Whrend sich das Feedback oft auf das konzentriert, was man verbessern kann - und wir neigen natürlich dazu, uns damit zu befassen - werden Sie letztendlich erfolgreich sein, indem Sie Ihre Strken nutzen und nicht jede Schwche kompensieren. Natürlich sollten Sie die Bereiche, in denen Sie sich verbessern können, ernst nehmen, aber verlieren Sie nicht aus den Augen, was Sie bereits außergewöhnlich gut können - die einzigartigen Fhigkeiten, Perspektiven und Leidenschaften, die Sie antreiben. Indem Sie sich auf Ihre natürlichen Talente stützen, heben Sie sich von anderen ab und finden echte Erfüllung in Ihrer Arbeit. Wenn Sie diese Talente bei der 鶹ý und darüber hinaus erkennen und ausbauen, werden Sie einen Weg einschlagen, der sich sowohl authentisch als auch lohnend anfühlt.

 

鶹ý: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg auf dem weiteren akademischen und beruflichen Weg!

 

Weitere Informationen zum Master in Marketing an der 鶹ý finden Sie hier